33 Dinge, die man NICHT machen muss, um eine gute Mutter zu sein

Als Mutter neigt man ja gerne dazu, das Gefühl zu haben, man wäre die schlechteste Mutter der Welt. Ich dachte das sogar schon während der Schwangerschaft – ein Rekord vermutlich. Dabei machen wir uns doch in der Regel völlig unnötig selbst fertig und legen Maßstäbe an uns an, die eigentlich völlig wahnsinnig sind.

Daher noch einmal zum Mitschreiben:

Du bist keine schlechte Mutter …

  1. … wenn du dich kurz erschrickst, sobald sie dir nach der Geburt dein Neugeborenes zeigen. Sie sehen alle so komisch aus. Wirklich. (Außerdem denken ohnehin alle, du würdest vor Erschöpfung weinen und nicht, weil dein Kind so aussieht, als wäre es eine Inkarnation von Gollum, der mit Feta abgerieben wurde. Also lass die Tränen ruhig laufen.)
  2. … wenn du nicht stillen möchtest. Egal, ob von vorne herein oder weil du merkst, dass es einfach nicht klappt und einfach nur in beschissenen Stress ausartet. (Schließlich fängst du gerade an, deinen kleinen Gollum ins Herz zu schließen, das will ja nun wirklich niemand kaputtmachen.)
  3. … wenn du deiner Tochter nur rosa Sachen kaufst und deinem Sohn nur blaue. Oder nichts von alldem, sondern dein Kind stets in pechschwarz und edlen Grautönen kleidest. Die Wahl der Kinderkleidung sagt nichts über deine Mutterqualität aus.
  4. … wenn du nach einmal Baby-Brei selber kochen feststellst, dass das Leben zu kurz für Dinge ist, die dein Baby anschließend ohnehin nur gegen die Tapete spuckt.
  5. … wenn du PEKiP und die Krabbelgruppe ausfällen lässt. Oder dich gar nicht erst dazu anmeldest. Oder dich anmeldest und dann nie hingehst, weil … seien wir ehrlich: Andere Mütter.

  6. … wenn du nicht fünftausend DIY-Strick-Näh-Boards bei Pinterest angelegt hast, sondern die Baby-Bodys im 10er-Pack im Drogeriemarkt kaufst. (Notfalls kaufst du einen dieser überteuerten Pullis aus Schafswolle im Bio-Laden und behauptest einfach, du hättest ihn selbst gestrickt.)
  7. … wenn du nicht jedes Mal den Stuhlgang deines Kindes fotografierst, um andere Menschen fragen zu können, ob „dieses Grün normal aussieht“.
  8. … wenn du deinen Körper nach einem halben Jahr immer noch nicht „wieder hast“ und in stillen, nackten Momenten, in denen du unvorsichtig an einem Spiegel vorbeigelaufen bist, dem Kind die Schuld gibst.
  9. … wenn du deinem Baby einen Schnuller gibst, weil es dann einfach leise und ruhig ist und seien wir ehrlich, das Konzept von leise und ruhig weiß man erst jetzt wirklich zu schätzen.
  10. … wenn du immer noch nicht weißt, was zur Hölle eigentlich dieses Gluten ist.

  11. … wenn du keins der 5.914 Erziehungs- und Babybücher gelesen hast, die man dir ungefragt während der Schwangerschaft und nach der Geburt geschenkt hat. Verkauf sie bei Ebay Kleinanzeigen und gönn dir dafür lieber ein Eis. Das entspannt und Babys mögen entspannte Muttis. Mehr Ratschlag braucht es gar nicht.
  12. … wenn du den ersten Geburtstag deines Kindes nicht bombastisch mit einer Prinzessin-Lilifee-Dora-The-Explorer-oder-Bodo-Siebenschläfer-Motto-Party feierst. Es erinnert sich eh nicht dran und wofür gibt es schließlich Photoshop?
  13. … wenn du 17.822.974 EUR für Plastik-Windeln ausgibst, weil du allein schon bei dem Gedanken irgendwas aus Stoff zu verwenden, was man mit der Hand auswaschen muss, brechen möchtest. Was du dann auch wieder wegwischen müsstest. Ein Teufelskreis.
  14. … wenn du beim Elternabend fragst, ob es wirklich nur Apfelschorle oder vielleicht doch auch Wein gibt?
  15. … wenn du beim nächsten Elternabend selber Wein mitbringst.

  16. … wenn du „Chrrzhhfrr… die Verbindung wird schlecht. Ich leg jetzt auf. Grrffsszzz!“ in den Hörer brüllst, weil diese eine Mutter aus der Kita wieder angerufen hat, die immer möchte, dass sich ihr Sohn mit deinem Kind zum Spielen trifft.
  17. … wenn du nicht aus dem Stegreif weißt, wann und in welcher Reihenfolge die Zähnchen wachsen. Oder ab wann er sprechen können sollen muss. Oder laufen. Fun Fact: Irgendwann können sie es einfach und falls nicht: That’s what the Besuche beim Kinderarzt are for.
  18. … wenn dein Kind nicht mal ein Jahr alt ist und so gut wie keine Spielsachen hat. Es ist ein Jahr alt. Du könntest ihm eine leere Plastikflasche geben und es wäre für drei Monate beschäftigt!
  19. … wenn du zulässt, dass er Dinge aus Plastik anfasst. Oder ableckt. Oder ankaut. (Okay, schlucken besser nicht.)
  20. … wenn du fluchst wie ein besoffener Landwirt, weil du zum dritten Mal in der Nacht aufstehen musst, weil die Frucht deiner Lenden dich etwas ganz wichtiges fragen muss. Zum Beispiel, ob Dinosaurier wirklich ausgestorben sind.

  21. … wenn du die Frikadellen, die du zur Weihnachtsfeier mitbringen sollst, beim Discounter gekauft, aber sie in Tupperdosen umgefüllt hast, damit alle denken, du hättest sie selbst gemacht.
  22. … wenn du dich auf dem Spielplatz auf eine Bank setzt und ein Buch liest. Und mit Buch meine ich Handy. Und mit lesen meine ich Candy Crush Saga spielst.
  23. … wenn du das Kind vor dem Fernseher parkst, damit du und Daddy in Ruhe eine Runde Knickknack ... du weißt schon … zwinker zwinker hust
  24. … wenn du zur Kita-Feier Rotweinkuchen „aus Versehen“ mitbringst und ihn dann alleine essen „musst“, weil: „Rotwein“.
  25. … wenn du dich vor den Sommerferien fürchtest und auf den ersten Tag im Büro freust.

  26. … wenn du heimlich in der Küche über der Spüle hängend, einen Schokopudding inhalierst, weil dein Kind die Kotzerei hat und nichts außer Salzstangen essen und dich vor allem nicht dabei sehen darf, wie du etwas anderes isst.
  27. … wenn du deinem Kind sagst, jemand wäre eingebrochen und hätte die Feuerwehrmann Sam CD, die er seit vier (!) Monaten (!!) ununterbrochen (!!!) hört, geklaut.
  28. … wenn du dich hin und wieder im Bad einschließt und so tust, als hättest du den Salat nicht so gut vertragen, während du einfach auf dem iPhone ein, zwei Folgen Modern Family in der Badewanne guckst.
  29. … wenn du immer eine Packung Smarties versteckt hast, um dein Kind notfalls bestechen zu können, sich schneller die Schuhe anzuziehen.
  30. … wenn du abends absolut keine Lust mehr hast zu kochen und einfach eine TK-Pizza oder Pommes aufs Blech wirfst.

  31. … wenn es statt ungesüßtem Porridge mit Apfelstückchen und Chiasamen zum Frühstück Cornflakes gibt. Mit Milch. Von. Einer. Kuh!
  32. … wenn dein Kind das erste Mal zu dir sagt, dass es dich hasst und du nur mit den Achseln zuckst und „Mir egal, du putzt dir jetzt trotzdem die Zähne.“ sagst.
  33. … wenn du bei der Gute-Nacht-Geschichte ganz genau weißt, welche Wörter du weglassen kannst, damit du schneller mit dem Buch durch bist, um eins zu werden mit dem Sofa und einer Flasche Weißwein.

Ich könnte diese Liste vermutlich noch unendlich fortsetzen. Aber ich denke, der Punkt ist klar …

Egal, wie sehr du denkst, dass alle anderen Mütter besser, engagierter und liebevoller sind als du: Sei sicher, die meisten täuschen es nur vor! <3

Because that’s what women do.

5 thoughts on “33 Dinge, die man NICHT machen muss, um eine gute Mutter zu sein

  1. Milch! Von! Einer! Kuuuuuuh?!!! Ja, bist du denn des Wahnsinns?!!! Noch nie was von Laktoseintoleranz gehört?!!
    Oh. Moment. Ich vergaß. Du kennst ja auch kein Gluten.

    Danke dafür. Ich schmeiß mich weg vor Lachen …

  2. Danke.Schön! So wahr! Wie sehr hätte ich diesen Text vor 20 Jahren gebraucht.
    Ich weiß noch sehr gut, als ich meinen Mann nach der Geburt fragte, ob uns die Ärzte wirklich sagen würden, wenn mit dem Kind etwas nicht in Ordnung wäre.

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