Tag 335 von 365

Guckuck – oder heißt es Kuckuck? Ach egal. Moin. Während ich fleißig am Buch schreibe, an zwei verschiedenen Matroschkas arbeite und parallel versuche, dem Impuls zu widerstehen, in einen harten Winterschlaf zu fallen, habe ich pünktlich zum bösen, bösen Black Friday noch ein paar neue Sachen in den Etsy-Shop geknallt. Dort gibt es bis heute Abend schnuckelige 10% auf alles mit dem wahnsinnig einfallsreichen Code BLACKDINGS2019.

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It’s Selfie-Time

Wenn man mit sich nicht im Reinen ist, ist es gar nicht so einfach, ein Selfie zu machen, bei dessen Anblick man nicht brechen möchte.

Das Wissen, dass das nur im eigenen Kopf stattfindet, hilft nicht wirklich. Die Existenz von Make-Up und Beauty-Filtern, die zwar ein Foto hübschi machen können, aber auch nicht helfen, wenn man morgens vor dem ersten Kaffee unvorbereitet am Badezimmerspiegel vorbeischlumpft, genauso wenig.

Und dennoch war es mir wichtig, ein Selfie zu machen. Einfach, weil es nicht besser wird, es nicht zu machen. Sondern ich mich mit mir auseinandersetzen muss, wenn es anders werden soll.

Ich hatte kürzlich ein kurzes, aber sehr gutes Gespräch darüber, dass es den Weg zur Lösung meiner Problemen nicht gibt, aber dass es einen Weg gibt. Und dass ich entscheiden muss, was ich will, wie sehr ich es will. Und dass es eben ganz allein an mir liegt, etwas zu ändern. An mir, meinem Wohlbefinden, meinem Körper.

Und dazu gehört auch, die Augen nicht vor dem zu verschließen, was ist. Was geändert werden soll. In diesem Sinne: Hallo, mein Name ist Claudia, ich bin kürzlich 37 geworden und wiege (immer noch) knapp 100 Kilo.

An zumindest einem dieser drei Dinge werde ich nun etwas ändern.