#artvsartist

Ich bin normalerweise nicht so der hashtagige Typ. Aber #artvsartist auf Instagram ist tatsächlich eine ganz nette Idee, um mal auf die Illustratoren, Künstler etc. hinter den Arbeiten hinzuweisen. Im Gegensatz zu mir, die ja doch mit einer gewissen Regelmäßigkeit ihr Schnäuzchen vor die Kamera hält, neigen viele Künstler im Netz dazu, verschwommen bis anonym zu bleiben. Was sehr schade ist, da sich bei den meisten – oder zumindest denen ich folge – mehr als interessante und inspirierende Personen hinter den Accounts verbergen.

In diesem Fall ist es aber die ideale Gelegenheit mal unter dem Hashtag zu stöbern und ein paar neuen interessanten Menschen zu folgen!

Claudia, halt’s Maul.

Wie jeder guter Internet-Narzisst mache ich ständig Fotos. Von meinem Essen, von Dingen, die ich gerne essen würde, von Menschen, die ich mag, Menschen, die ich doof finde, Hundewelpen – die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Hin und wieder mache ich auch Fotos von mir. Gerne auch in Aufzügen, denn wenn ich mich recht erinnere, habe ich bei der Anmeldung bei Instagram zugestimmt, immer ein Selfie von mir zu machen, sobald ich in einen Aufzug mit Spiegel trete.

Dieses Foto hier habe ich vor etwa zwei Jahren gemacht.

Ich hatte meinen kleinen, zweiten Zwischenstopp in Berlin gerade beendet und war wieder komplett nach Hamburg gezogen. Ich erinnere mich natürlich nicht an den Moment, als ich das Foto schoß – hatte bis zu der Sekunde, in der ich es wiederfand, komplett vergessen, dass es existierte. Fotos wie dieses habe ich im Laufe der Jahre vermutlich Hunderte geschossen. 1% landeten dann tatsächlich irgendwo auf Twitter, Instagram & Co., der Rest wurde gelöscht oder fiel der Vergessenheit anheim.

Was ich bei diesem kleinen Schnappschuss so bemerkenswert finde, ist, dass ich mich aber erinnere, wie ich schon damals (mal wieder) mit mir, meinem Gewicht und Körper haderte. Ich hatte in Berlin (viel Stress, viel Arbeit, viel ungesundes Essen, wenig Bewegung) zugenommen und war (mal wieder) unsäglich unzufrieden.

Dass sich an viel Stress, viel Arbeit, viel ungesundes Essen, wenig Bewegung in den nächsten zwei Jahren nicht viel änderte, sorgte dafür, dass ich seitdem quasi pausenlos im Körperhass-Modus war.

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