Erfrischung gefällig?!

Es ist heiß. Verflucht heiß. Ich komme zwar mit Hitze verhältnismäßig gut zurecht, aber seien wir ehrlich, so ganz ohne Klimaanlage zuhause wird’s auf Dauer auch schwierig und mein schwitzender Leib passt nur stückchenweise in die Kühltruhe.

Normalerweise bin ich bei diesen Temperaturen ein großer Verfechter von kalten Milchprodukten – Eis, Shakes etc. –, aber selbst mir wird nach 2 kg Vanille-Eis dann doch irgendwann ein bisschen schlecht. Und daher habe ich mich kürzlich – alle Flüssigkeiten meines Körpers absondernd und geradezu verzweifelt – an etwas anderes gewagt: Obst!

Ja, ich weiß, was ihr jetzt denkt: Obst? Wer soll das denn glauben? Keine Sorge, ich zelebriere auch weiterhin meine gesunde Abscheu vor dieser Lebensmittelgruppe, muss aber sagen, dass ich eine Nische gefunden habe, die selbst für mich annehmbar ist.

WASSERMELONENSMOOTHIE!

Mit diesem anderen Smoothiekram kriegt man mich ja nicht aus dem Nutellaregal im Supermarkt gelockt, aber das hier ist schon eine geile Sache. Und vor allem einfach und sehr schnell gemacht. Und da ich gerade gute Laune habe, teile ich es mit euch. #Öpve

Ihr braucht für 1 Drink:

  • 1/4 Wassermelone (kernarm, damit man nicht blöde pulen muss!)
  • 4 Eiswürfel (oder mehr; Crushed Eis geht natürlich auch, wenn ihr habt …)
  • 1 Schüsschen Zitrone

Ja, genau. DAS war’s schon! Ha.

So macht ihr’s:

  • Die Melone – die ihr am besten schon vorher im Kühlschrank aufbewahrt habt – in möglichst kleine Teile schnibbeln. Eventuelle Kerne rausholen. Die kleinen, hellen dürfen drinbleiben, die bringen niemanden um.
  • Melonenstücke mixen, bis es prima sämig ist. (Klappt mit ’nem normalen Stabmixer super. Niemand hat die Absicht einen Smoothiemaker zu kaufen!) Durch den hohen Wassergehalt wird es auch nicht so dickflüssig wie bei anderen Smoothies.
  • Melonenplörre in Glas füllen, Spritzer Zitrone dazu.
  • Falls ihr kein Crushed Eis habt: Eiswürfel in ein sauberes Geschirrtuch wickeln und dann alle sorgsam aufgesparten Aggressionen rauslassen, indem ihr sie mit einem Nudelholz zu Brei bzw. Eiskristallen schlagt.
  • Ab ins Glas! FERTIG! Jetzt irgendwo in den Schatten legen (also euch, nicht das Glas), sich nur minimal bewegen und genießen.

Und jetzt entschuldigt mich. Ich muss den Schweiß aus der Tastatur wischen … und mir ’nen Wassermelonensmoothie machen.

P.S.: Pst … Falls ihr spontan Lust habt, wird euch sicherlich auch niemand verbieten, ein bisschen Wodka drunterzumischen. Sieht ja keiner. Räusper.

Surround yourself with positive people

„Das ist aber auch ganz schnell wieder drauf, sobald du dich wieder normal ernährst.“ sagt sie und hat etwas Triumphierendes in ihrem Blick. Als wäre ich eine unwissende Vierjährige, der man erklären muss, wie die Welt funktioniert.

Drei Kilo habe ich in einer Woche abgenommen. Manche würden sagen aufgrund veganer Mangelernährung, andere würden sagen, durch das massive Wegfallen nicht-veganer Süßigkeiten – ich persönlich glaube vor allem, dass das tägliche Fluchen, wie unbeschreiblich scheiße Soja-Produkte schmecken, mehr Kalorien verbrennt als bisher in Fachkreisen bekannt war.

So oder so. Drei Kilo sind runter. Und ich bin nicht unglücklich darüber. Mir ist klar, dass das nun nicht so weitergehen wird. Dass ich mich aber trotzdem über jedes Gramm freue, dass ich „verliere“. Und dass jedes einzelne Gramm sehr schnell wieder da ist, sollte ich ab Mai wieder täglich mein Vollbad in M&M’s, Toffifee und Nutella nehmen.

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