Monatsrückblick | Mai 2018

5 Dinge, die ich vergangenen Monat gemacht habe:

Gehört

Musik. Viel. Kennt ihr dieses Spotify? Damit kann man Musik hören. So viel man will. Wie bei Netflix. Nur halt ohne Serien. Um ehrlich zu sein, höre ich dort exakt die Sachen, die ich mir bei iTunes schon gekauft habe. Aber hey! Viel Musik. Ganz toll.

Gesehen

Wo wir gerade über Netflix reden:

Safe

Ja, okay, die Story wirkt zwischendurch ein bisschen zu konstruiert, man muss ständig ziemlich aufpassen, um dem Handlungsfaden zu folgen (währenddessen also irgendwas anderes machen, ist also keine so knorke Idee) und die Auflösung am Ende ist auch eher so na ja – aber Michael C. Hall und Marc Warren sind einfach <3, da kann man das andere schon mal locker flockig ignorieren.

Der Nebel

Basiert auf irgendwas von Stephen King und doch auch wieder nicht. Keine Ahnung. Ich mag so stephenkingsche Sachen und wäre froh gewesen, wenn ich nicht erst während der letzten Folge gelesen hätte, dass die Serie schon wieder abgesetzt wurde. Nun ja. Nun wisst ihr es ja zumindest rechtzeitig.

Worum geht’s? Ach ja: Mysteriöser, riesiger Nebel taucht auf und eine kleine, schnuckelige Stadt (nicht Castle Rock, aber fast) wird von der Außenwelt abgeschnitten. Unnötig zu erwähnen, dass in dem Nebel ganz viel Böses lauert und unendlich viele Variationen, sehr blutig und schreiend zu Tode zu kommen. Das Militär hat da auch noch seine Finger mit drin und man hätte das Ganze eigentlich zu einem Ende bringen können, entschied sich aber doch für einen unnötigen Cliffhanger, was nach dem Absetzen der Serie nun ein bisschen doof ist. Spaß macht’s trotzdem, allein schon wegen Francis Conroy (Jepp, ich hatte offenbar Six-Feet-under-Cast-Themenwochen …)

Troy: Fall of a City

Die BBC hatte Bock auf ein bisschen Antike und dieses Schätzen inszeniert. Wer die Thematik mag, kommt hier auf seine Kosten, man sollte es nur wirklich auf Englisch gucken, weil die deutsche Synchronisierung mal wieder ganz, ganz furchtbar ist. Was da passiert, muss ich hoffentlich niemandem vorkauen – im Gegensatz zur Titanic-Filmen kann ich mir den Stoff übrigens immer und immer wieder ansehen, obwohl ich weiß, dass es jetzt nicht besonders happy endig ausfällt.


Damit bin ich übrigens inzwischen an dem Punkt, an dem ich das Gefühl habe, Netflix und Prime durchgebingt zu haben. Klar kommen hin und wieder neue Serien, aber die wenigsten reizen mich. Da das analoge Fernsehen für mich tatsächlich längst tot ist – also noch toter als die Printbranche –, bin ich nach 20 Jahren intensiver Fernsehsuchterei ein wenig ratlos …

Gefreut

Über unser neues Familienmitglied, das uns jeden Tag sehr viel Freude bringt.

(sein) Gelassen

Die Sache mit der Festanstellung. Zumindest für den Moment. Weil das Leben zu kurz ist, um es mit Dingen zu verbringen, die einem Energie und Lebensfreude bis zu einem Grad rauben, an dem es einen krank macht.

Gemacht

Einen Berlin-Trip. Endlich mal wieder. Für 48 Stunden. Mit dem Welpen!

Viele Herzmenschen wieder gesehen, viele Lieblingsorte aufgesucht. Und viel Lieblingsessen gegessen. Leben möchte ich dort wirklich nicht mehr, aber besuchen immer und immer wieder.

So im Großen und Ganzen war der Mai also wirklich mehr als okay.

Monatsrückblick | April 2018

5 Dinge, die ich vergangenen Monat gemacht habe:

Gesehen

The Alienist – Die Einkreisung (Netflix)

War okay. Irgendwann früher, irgendwo in New York. Ein Mörder, der Kinder meuchelt. Drei Profiler (Brühl, Fanning, Evans). Um ehrlich zu sein, hab ich vergessen, wer der Täter war und warum er so vor sich hingemeuchelt hat. Ein bisschen Jack-the-Ripper-Feeling, nur besonders thrillig ist das Ganze nicht. Wer Daniel Brühl, Dakota Fanning und/oder Luke Evans mag, kommt aber auf seine Kosten, denn die Serie lebt primär von den Dreien und der Interaktion untereinander.

Ich mag Luke Evans übrigens sehr. Also wirklich sehr, sehr.

The Terror (Amazon Prime)

„Boah. Lass mal Richtung Nordpol fahren. Mit ’nem Schiff. Im Winter. Und lass mal die falsche Ausrüstung und Proviant mitnehmen, der ganz langsam schlecht wird und uns alle vergiftet.“ „Mega Idee. Notfalls können wir uns ja gegenseitig essen!“

Keine Ahnung, was Entdecker früher so angetrieben hat, aber manchmal denke ich, Intelligenz war es nicht. Der Versuch der beiden britischen Schiffe HMS Erebus und HMS Terror, 1845 eine Abkürzung nach China zu finden, hat tatsächlich stattgefunden. Dass die Schiffe eher unglücklich irgendwann im Eis feststeckten und man feststellte, dass das echt blöd ist, ebenfalls. Die Wracks wurden erst 2014 bzw. 2016 gefunden –  unnötig zu erwähnen, dass kein Überlebender mehr da war.

Irgendjemand schrieb im Netz, dass die Staffel ein paar Längen hatte, aber The Terror ist nun mal nicht Dexter oder CSI: Miami, wo der Sterbeakt 30-60 Sekunden dauert. Dass man sich bei The Terror die Zeit nimmt, das Grauen um die katastrophale Expedition in Ruhe zu erzählen, finde ich gut. Sterben geht nicht schnell. Sterben ist nicht schön. Vor allem nicht am verdammten Nordpol.

Dass die Serie (so wie die Buchvorlage) um ein paar phantastische Elemente erweitert ist, sei verziehen. Ich finde, diese Serie ist erfrischend anders und kann ruhig mal angesehen werden.
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