Das Glas ist halbvoll

Holy Moly, was waren das bitte für ein paar kack Wochen, nein: Monate! Am 16. März musste mein Hauptauftraggeber wegen des Shutlockwhateverdown seine Pforten schließen, meine regelmäßigen Einnahmen brachen von heute auf morgen auf 0%. Am 16. März dachte ich noch „Hey, easypeasy, ich nutze die Zeit, um endlichENDLICH das Buch fertig zu schreiben, man muss die Geduld des Verlages ja auch nicht komplett ausreizen, das wird schön, nur ich und das Buch, hmm, da war doch noch was, irgendwas, Moment, ich komm gleich drauf …“

2,5 Monate später darf ich wieder arbeiten und gestern ist der kleine Lord auch das erste Mal wieder in die Schule gegangen. Beides findet unter dem Deckmantel eines jeweiligen Hygienekonzeptes [sic!] statt, das der WHO, dem RKI und dem CDC vermutlich die Tränen der Verzweiflung in die Äuglein treiben würden.

Das Buch ist natürlich immer noch nicht fertig – aber zumindest sind ein halbes Dutzend Kapitel fertig geworden – und ich war zwischendurch an der Schwelle zu einer handfesten Depression, aber dafür habe ich alle Baum- und Blumensorten auf meiner Animal Crossing Insel und hab das Terraforming freigeschaltet und wie sagt man so schön: Das Glas ist halbvoll!