#hollerkaputt

Ich kenne Claudius Holler nicht. Nicht persönlich. Und kenne ihn trotzdem. Primär aus dem Netz. Als einen sehr engagierten Menschen oder „Gutmenschen“, wie er sich selbst auch mal mit einem lakonischen Schmunzeln nannte. Er redet oft und viel über Politisches, über Flüchtlinge, über Engagement. Er stellt sich jedem Dialog, auch, wenn nicht gar vorzugsweise dem mit „besorgten Bürgern“. Er bleibt immer bewundernswert ruhig und höflich, nun, zumindest so ruhig und höflich wie man im Gespräch mit Nazis und Freizeit-Rechten bleiben kann. Er macht was mit Mate. Er macht was mit Skatern und Kultur und Kunst im ansonsten kunstfreien Mecklenburg Vorpommern.

Er macht allgemein ganz viel. Manches ist amüsant und schön, manches ist ernst und notwendig.

Und wie das so oft ist im Leben: Manchmal geht alles schief und manchmal geht alles so verdammt scheiße schief, dass es ein Wunder ist, wenn man noch die Kraft hat, morgens aufzustehen. So ist es hier auch.

Claudius hat in den letzten 1,5 Jahren mehr als einmal auf die metaphorische Fresse bekommen. Das Leben ist ein Arschloch und Arschlöcher sind eben Rudeltiere: Wo eines ist, sind noch mehr.

Aber Claudius kann euch viel besser erklären, warum ich das hier schreibe. Warum er jetzt ein wenig Hilfe braucht. Von mir. Dir. Uns allen. Es tut auch nicht weh. Zumindest uns nicht. Ihm hingegen schon. Und das meine ich nicht metaphorisch.

Leider.

Wenn ihr also ein paar Euronen übrig habt – und spätestens beim nächsten Café Latte Venti Dingsbums to go wisst ihr, dass ein paar Euronen meistens übrig sind – und einem engagierten Menschen in einer mehr als unglücklichen Situation helfen wollt, dann spendet – oder teilt sein Video.

Danke.

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