Monatsrückblick | Juli 2017

Zack. Bumm. Wieder ein Monat um, wieder nichts erlebt. Na gut, schon ein bisschen. Diese fünf Sachen sind mir im Juli im Gedächtnis geblieben:

Gesehen

Modern Family. Endlich. Denn wie The Big Bang Theory fand ich auch hier die deutsche Synchronisation so grottig, dass ich sie laaaange boykottiert habe. Bis jetzt. Und nun halte ich sie neben Friends, The Office und TBBT für eine der lustigsten, feinsinnigsten und besten Comedy-Serien aller Zeiten und freue mich über jede freien 30 Minuten, in denen ich Zeit habe, eine Folge zu gucken.

Wer sie bisher noch nicht geschaut hat: Nachholen! [Auf Englisch natürlich. Die deutsche Synchronisation ist auch weiterhin die Pest.]

Gekocht

Nix! Kein. Einziges. Mal. Den. Gesamten. Juli – Es sei denn Frosta-Tüten aufreißen und in den Wok schütten gilt als Kochen. Meine Vitaminzufuhr ist quasi nicht existent und mein Körper, der ja eigentlich ein Tempel sein sollte, aber eher ein altes, langsam verfallenes Gebäude ist, in den Affen neben Klangschalen und bunten Blumenkränzen scheißen, während irgendwelche Touristen Fotos davon machen, wird nur noch durch die konstante Zufuhr von weißem Zucker am Laufen gehalten.

Wobei „am Laufen halten“ in Bezug auf meine körperlichen Fähig- und Möglichkeiten auch schon arg euphemistisch klingt …
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„Wenn ich die Wahl habe zwischen Kind und Karriere, nehme ich das Sofa“

Ja, zugegeben, der Titel ist gerade sehr kurz und eingängig. Aber wie schon Christian Hanne vom Familienbetrieb in seiner Rezension bemerkte: Mit #widwhzkuknids kann man es sich super easy merken.

Es ist da!

Das Buch, an dem ich circa zwei Jahre gearbeitet habe. Für das sehr viele Wochenenden und Abende und Nächte geopfert wurden. Nicht, dass ich vorhatte, mich ansonsten mit Menschen zu treffen oder anderen sozialen Interaktionen nachzugehen. Aber allein die ganzen Serien, die ich in all den Stunden nicht gucken konnte … Mir wird immer noch ganz anders, wenn ich nur daran denke.

Aber nun ist es da. Seit heute ist es im Handel.

Ich weiß, ich müsste vor Stolz platzen. Schließlich rechnete ich bis zum Schluss damit, dass Rowohlt noch einfiel, dass das Ganze vielleicht doch eine Schnapsidee war und wir „es“ lieber lassen sollten. Ich bin aber generell eher der „Das Glas ist halbleer und wenn ich ganz ehrlich bin, schmeckt das, was im Glas drin ist auch nicht wirklich“-Typ. Skeptiker by blood. Kannste nix machen.

Vielleicht kommt das ja noch. Die Freude. Der Jubel. Der Stolz. Dieses Buch geschrieben – und in diesem Zeitraum niemanden umgebracht zu haben.

Vielleicht muss ich das alles nur ein wenig sacken lassen. Weil es noch so irreal ist. Und ich gerade einfach nur sehr, sehr müde bin. Vielleicht, ja vielleicht sehe ich das alles ganz anders, wenn ich erstmal ein paar Stündchen geschlafhfzrwgfwebsmfs …