Bachelorette – Das Finale

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Ich bin müde. Wirklich sehr. Nicht nur vom Tag, sondern auch von dieser Staffel Bachelorette. Und dass ich letzten Mittwoch schon dachte, es liefe das Finale, macht mich heute nicht gerade munterer. Aber wenn man so eine Sendung angefangen hat, muss man sie auch bis zur letzten Folge gucken – so will es das Seriengesetz.

Seien wir ehrlich: So ein Bachelor*ette-Finale ist inzwischen so spannend wie ein Uni-Seminar um 8 Uhr früh, das man in einem Moment der geistigen Abwesenheit belegt hat. Liegt auch daran, dass es inzwischen die Regel ist, dass man in etwa drei Monaten auf Promidings lesen wird, dass die beiden Herzis nicht mehr zusammen sind. Weil: Ach, die Entfernung und die Medien und überhaupt. Dann folgen noch ein paar deepe Posts auf Instagram und bumms läuft auch schon die nächste Staffel, wo ein überdurchschnittlich attraktiver Homo sapiens unter 20 Kopulationswütigen die Liebe fürs Leben bzw. das Eintrittsticket für Promi Big Brother ergattern will.

Der Schwiegermutter-Test

Bevor es soweit ist, müssen dürfen die beiden verbliebenen Herren, Alex und Daniel, noch Nadines Mutter kennenlernen. Yeah. Die wünscht sich für ihre Tochter, dass diese endlich weiß, wo sie hingehört und ich vermute, das ist das Dümmste, was ich diese Woche gehört habe. Und ich habe wirklich mit vielen Fünfjährigen in den letzten Tagen geredet, die Latte liegt also hoch.

Falls man von mir übrigens verlangen würde, mindestens drei prägnante Unterschiede zwischen Alex und Daniel zu nennen, würde ich vermutlich scheitern, da mir außer den unterschiedlichen Namen nicht viel einfällt. Es geht soweit, dass man sie teilweise nur auseinanderhalten kann, wenn sie frontal ins Gesicht gefilmt werden.

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Alex kommt aus Schleswig-Holstein, aus Gammelby und es dauerte etwa vier Folgen, bis ich verstanden habe, dass Gammelby ein Ort und nicht etwa das nächste Jugendwort des Jahres 2019 sein wird. Daniel kommt aus Bad Saulgau und ist Mr. Schwaben 2018. Aha. Okay.

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