Monatsrückblick | August 2017

5 Dinge, die ich vergangenen Monat gemacht habe – und von denen ich einige sicherlich häufiger machen sollte:

Gemacht

Urlaub. Mit allem Pipapo. Mit Wegfahren. Mit Haus am Meer. Mit tagsüber auf einer Liege rumgammeln, abends lange aufbleiben und morgens ausschlafen. Mit Pancakes zum Frühstück, Pommes zum Mittagessen und Baileys zum Abendessen.

Vor allem aber: mit viel Zeit zum Nachdenken und der Hoffnung, das Gedachte und Beschlossene nun auch in die Tat umzusetzen.

(sein) Gelassen

Meinen Schritt-Zähler zu tragen. Kalorien zu zählen. Abends auf Brot zu verzichten. Oder Pommes. Oder generell Kohlenhydrate.

Gelesen

Endlich den Debüt-Roman von Carline Mohr (aka @Mohrenpost). Es trägt den klangvollen Namen „Küssen kostet extra“ und eignet sich nicht nur perfekt als begleitende Urlaubslektüre, während man in freizügiger Badebekleidung an seinem Hautkrebs arbeitet, sondern auch ganz generell zum Lesen und Bespaßt werden: In der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit, am Wochenende auf dem Sofa oder im Park, nach den letzten Sonnenstrahlens dieses „Sommers“ lechzend.

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Frische, alte Krabbenbrötchen (reloaded)

Vor fast fünf Jahren, noch bevor ich selbst in Hamburg wohnte, weilte ich des Mannes wegen für ein paar Tage in der schönsten Stadt Deutschlands. Und nachdem wir uns an Elbe und Alster satt gesehen hatten, entschieden wir uns – spontan, jung und verrückt, wie wir damals nun mal waren –, einen Abstecher an die See zu machen. Und fuhren nach Büsum.

In Büsum selbst ist nicht viel, vor allem außerhalb der Saison. Ein Deich, ein paar Schafe, etwas Strand und eine Innenstadt in der Größe eines Schuhkartons, in der sich vor allem die Gelegenheiten, Essbares zu konsumieren und den BMI in ungeahnte Höhen zu treiben, nur so stapeln. Und vorrangig gibt es dort natürlich Meeresgetier. Denn dafür fährt man ja ans Meer: Um frisches, totes Meeresgetier zu schnabulieren.

Ich bin bekanntlich ein furchtbar schlechter Veganer, um nicht zu sagen, ich gehöre zu den wenigen carnivoren Veganern, die es gibt und die sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sie Sätze wie „Was kochst du da? … Chili con Carne? … Kann ich nicht essen, vegan und so, du weißt ja … Sieht aber lecker aus … Ach. Ich ess‘ einfach ’nen Apfel … Andererseits riecht das wirklich gutNOMNOMNOMNOM!!“ sagen.

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