Missverstandenes Tofu

Ich verspüre den Drang ein Buch zu schreiben. Also noch eines. Also falls das andere jemals fertig wird. Der Titel wäre auf alle Fälle schon einmal gefunden: „Warum vegetarisch leben kacke ist und warum ich es dennoch versuche.“

Wobei ich vor allem dem ersten Teil des Titels besondere Beachtung schenken würde.

Natürlich steht das Konzept noch nicht zur Gänze, aber nach gewissen Vorfällen am Wochenende in der Küche, weiß ich zumindest, worum es im ersten Kapitel gehen wird!

Kapitel Eins: „TOFU – Ein Leben voller Missverständnisse und Vorurteile“.

TofuIch würde mich vorrangig den Fragen widmen, warum es riecht, schmeckt und aussieht wie es nun mal riecht, schmeckt und aussieht und würde in alter Galileo-Mystery-Manier das Geheimnis lüften, ob es letztlich nichts anderes ist, als das inzestuöse Endprodukt, welches entsteht, wenn Kotze, Fimo und Hundefutter versuchen, zarte Liebe zu machen.

Wie gesagt, noch ist es nur ein Gedankenspiel, aber ich habe so das dumpfe Gefühl in der Magengrube – dort, wo gerade die Inhalte des wöchenendlichen Essens vor sich hinfaulen und nun vermutlich besser aussehen, riechen und schmecken als vor dem Verzehr –, dass ich nicht die Einzige bin, die sich immer mit diesen geradezu metaphysischen Fragen auseinandersetzt.

Stay tuned!

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