My Body is a Spreepark

In den vergangenen Monaten war ich schwer beschäftigt. Erst mit Arbeiten, dann mit ein bissel Urlaub. Dann Arbeiten. Dann Kranksein. Arbeiten. Kranksein. Mein Leben ist also wie immer maximal aufregend – und mein Body a f*cking wonderland.

Letzterer dummerweise nicht so ein schicker wie Disneyland, sondern eher wie dieser verrottende und brach liegende DDR-Freizeitpark in Berlin. Denn wie der Spreepark funktioniert eigentlich nichts mehr richtig, ist vorrangig einfach nur noch da, während sich immer wieder neue Mythen darum ranken und keiner genau weiß, wie es damit weitergeht, wie man die ganze Scheiße letztlich reparieren soll und ob man da nicht lieber einfach mit ner XXL-Planierraupe drüber fahren sollte.

Dennoch habe ich geschafft, in meinem Urlaub besagten Körper in die Hamburger Innenstadt zu bugsieren und einer Podcast-Einladung von Camilla John und dem Podcast Morgens Zirkus, abends Theater vom Hamburger Abendblattes zu folgen. Vorrangig, weil Camilla eine unfassbar entzückende Person ist, zweitrangig, weil ihr Podcast und mein zweites Buch den fast gleich Titel teilen. Dem musste auf den Grund gegangen werden.

Ich durfte ja schon vor ein paar Wochen im WELT-Podcast The Real World Nicola Erdmann und Julia Hackober Rede und Antwort stehen, daher war ich dieses Mal quasi ein alter Podcast-Hase, maximal lässig, entspannt und nur kaum betrunken. Das brabbelnde Resultat gibt es hier.

[Spoiler: Ich gehe allein auf den Dom, damit ich meine Poffertjes nicht teilen muss. ]