Tschüss 2019

Das war eines der letzten Fotos, das ich 2019 gemacht habe. Am letzten Tag eines Jahres, das, wie die vorherigen, wirklich anstrengend war. Aber ich stehe noch. Immer noch. Und bin dankbar. Für die kleinen Momente, die einen haben Kraft tanken lassen. Für die Menschen, die immer an meiner Seite sind.

Und für diese Chaosnudel. Seelenhund. Zerstörerin der Welten. Love of my life.

It’s Selfie-Time

Wenn man mit sich nicht im Reinen ist, ist es gar nicht so einfach, ein Selfie zu machen, bei dessen Anblick man nicht brechen möchte.

Das Wissen, dass das nur im eigenen Kopf stattfindet, hilft nicht wirklich. Die Existenz von Make-Up und Beauty-Filtern, die zwar ein Foto hübschi machen können, aber auch nicht helfen, wenn man morgens vor dem ersten Kaffee unvorbereitet am Badezimmerspiegel vorbeischlumpft, genauso wenig.

Und dennoch war es mir wichtig, ein Selfie zu machen. Einfach, weil es nicht besser wird, es nicht zu machen. Sondern ich mich mit mir auseinandersetzen muss, wenn es anders werden soll.

Ich hatte kürzlich ein kurzes, aber sehr gutes Gespräch darüber, dass es den Weg zur Lösung meiner Problemen nicht gibt, aber dass es einen Weg gibt. Und dass ich entscheiden muss, was ich will, wie sehr ich es will. Und dass es eben ganz allein an mir liegt, etwas zu ändern. An mir, meinem Wohlbefinden, meinem Körper.

Und dazu gehört auch, die Augen nicht vor dem zu verschließen, was ist. Was geändert werden soll. In diesem Sinne: Hallo, mein Name ist Claudia, ich bin kürzlich 37 geworden und wiege (immer noch) knapp 100 Kilo.

An zumindest einem dieser drei Dinge werde ich nun etwas ändern.