Monatsrückblick | September 2019

Hallo liebe Werbeabmahnfuzzis, in diesem Post nenne ich ein paar Produkte und Marken mit Namen. Das mache ich nicht, weil ich dafür Geld oder Sachleistungen erhalten habe, sondern weil ich ein Mensch mit beschränkter Impulskontrolle bin, der einfach sehr viel konsumiert.

5 Dinge, die ich vergangenen Monat gemacht habe:

Gekündigt

Netflix. Vorübergehend. Damit ich mich erstmal besser aufs Buch und andere Dinge konzentrieren kann. Prime ist ja noch da, aber seien wir ehrlich, die Anzahl an guten Serien ist dort genauso überschaubar wie die Gefahr dort stunden- oder tagelang zu versacken. Hurra!

Apropos viel zu wenig Serien auf Prime:

Gesehen

Good Omen mit dem zauberhaften Michael Sheen und einzigartigen David Tennant, die als Engel Erziraphael und Dämon Crowley versuchen, die Apokalypse abzuwenden, weil sie es auf der Erde eigentlich ziemlich nice finden – mehr muss man eigentlich nicht sagen. Großartige Literaturvorlage, großartige Schauspieler, großartiger Humor und eine Spur Wahnsinn. Sechs Folgen, die viel zu schnell vorbei gehen!

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Die Idee von der Liebe

Aus meinem ersten Buch „Wenn ich die Wahl habe zwischen Kind und Karriere, nehme ich das Sofa“. Und es stimmt noch immer. Mehr als damals sogar vielleicht.

Ich mag die Idee von der Liebe. Aber ich bin Realistin. Ich weiß, wie kompliziert ich bin, wie ausdauernd man sein muss, um jemanden zu finden, der mit dieser Art von Kompliziertheit umgehen kann, wie viel Arbeit und Energie es kostet, eine Beziehung aufzubauen und sie zu pflegen.

Sicherlich, man bekommt für diese Arbeit im besten Fall auch einiges – und mir ist bewusst, wie sehr das nach einer mathematischen Gleichung klingt, aber am Ende kommt es dem doch auch nah. Denn sprechen wir nicht jedem, der sich in einer Beziehung befindet, in der es ein (andauerndes) Ungleichgewicht von Geben und Nehmen gibt, einen einigermaßen gesunden Menschenverstand ab? Es muss ein Gleichgewicht herrschen. Langfristig. Denn dass es in allen Beziehungen immer mal wieder Phasen gibt, in der der eine mehr Aufmerksamkeit benötigt als der andere, ist nachvollziehbar. Dauern diese Phasen an, arten Beziehungen in Arbeit aus, und zwar in jene Art von Arbeit, bei der man sich irgendwann fragt, ob sie gerechtfertigt ist.

Wenn Sie jetzt innerlich schreien, wie zynisch das klingt, wie traurig, wie kalt, und dass das ja bei Ihnen nie so war, dann gratuliere ich Ihnen. Sie haben das fulminante Glück, entweder eine leichter zu ertragende Persönlichkeit als ich zu haben oder einen Partner gefunden zu haben, mit dem sie (bisher) diese Phasen nicht durchmachen mussten.

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