Monatsrückblick | August 2021

5 Dinge, die ich vergangenen Monat gemacht habe:

Gehört

Vorwürfe. Von einem Arzt. Dass ich nicht früher zum Arzt gegangen bin. Habe erwidert, dass ich entgegen offenbar kursierender Gerüchte selbst kein Arzt sei und mir deswegen die Befähigung fehle, richtig einzuschätzen, wann ich zu ihm hätte kommen sollen.

Gut, vielleicht habe ich es weniger prosaisch, sondern eher motzig gesagt, aber wer legt schon Wert auf Details?

Gelesen

Angelesen. Mehrere Bücher. Da ich mich immer sehr schwer tue, zu entscheiden, was ich als nächstes lesen soll, wenn ich ein Buch beendet habe. Das kann unter Umständen einige Monate dauern.

Auf meiner aktuellen Shortlist sind:

[Jepp, das sind Amazon-Links. Nope, ich verdiene nichts daran, wenn ihr darauf klickt. Bin nämlich zu faul nachzusehen, wie das geht. Ist ein reiner Service, damit ihr selber nüschts googeln müsst. Kussi.]

Gemacht

Gekotzt. Das erste Mal seit etwa zehn Jahren und das dritte Mal in meinem Leben und daher absolut eine Erwähnung wert. Der Umstand, dass es in den hübschen Vorgarten einer russisch-orthodoxen Kirche war, ist hierbei weniger als Statement oder gar Ressentiment gegen die Kirche als solche zu verstehen – wobei letztere sicherlich im ausgeprägten Maße existiert –, sondern als puren Zufall, eine unglückliche Fügung des Universums, quasi Gottes Willen. Je nachdem, was einem lieber ist.

Die Ursache war (leider Gottes) kein geiler Abend mit zu viel Spaß und ggf. zu viel Alkohol, sondern lediglich das langweilige Resultat anhaltender Übelkeit und eines Pflaumenkuchens.

Gegessen

Pflaumenkuchen.

Gekauft

Ein Whiteboard. Klingt (ähnlich wie das Kotz-Thema) lächerlich unaufregend, aber zum einen: Welcome to my life, get used to it, zum anderen macht mich das Whiteboard maximal happy.

Es ist für mich unbeschreiblich hilfreich, meine vielen To Dos, Termine und anderen Gedankenwirrwarr zu sortieren, den Überblick zu behalten und abzuarbeiten. Geld macht vielleicht nicht glücklich. Von Geld ein Whiteboard zu kaufen, macht aber zumindest mich glücklicher.

Frau Haessy im Podcast

Als damals, so gefühlt kurz vor dem 1. Weltkrieg, mein erstes Buch erschien, hatte ich die große Freude Nicola Erdmann und der WELT ein paar unbequeme Fragen zum Muttersein zu beantworten. Quasi als ultimative Fachfrau.

Und als nun – wie gesagt, rund 100 Jahre später – mit minimaler Verspätung Buch 2 da war, haben Nicola Erdman und Julia Hackober mich zu ihrem fulminanten Podcast THE REAL WORD eingeladen, um mein in der Zwischenzeit sicherlich enorm gewachsenes Fachwissen erneut zu teilen. Ja, gut, eigentlich habe ich ein wenig rumgestottert, ein bissel philosophiert und versucht klarzustellen, dass ich nun wirklich für überhaupt nichts der Maßstab bin und erst recht nicht sein sollte, aber auch das kann ja durchaus amüsant zum Anhören sein.

Wie auch immer, wer schon immer mal meine Stimme länger als in einer 15-Sekunden-Story bei Instagram hören wollte, kann das hier tun: