Gekommen, um zu bleiben …

Vor rund anderthalb Jahren durchlebte ich einige der schlimmsten, nervenaufreibendsten Tage und Nächte meines Lebens. Mir selbst war nichts zugestoßen, so gesehen ging es mir also gut. Meinen Hunden jedoch nicht.

Maikai hatte während der Geburt ihres Wurfes zum Ende hin massive Komplikationen. Ein Notkaiserschnitt musste gemacht werden. Der Auftakt eines Albtraums.

Für einen der beiden Welpen, die feststeckten, kam jede Hilfe zu spät. Eins der Mädchen, die zuvor natürlich geboren wurde, war zu schwach und musste wenige Tage später erlöst werden. Vor allem ihr Tod hätte mich fast aus der Bahn geworfen, aber ich hatte keine Zeit zum Luft holen, keine Zeit für Nervenzusammenbrüche. Denn da war ja auch noch Bo.

Bo war eigentlich ebenfalls zum Sterben verurteilt. Er kam mit einer Lippen-/Gaumenspalte zur Welt, konnte nicht selbstständig trinken und mit der Flasche konnte man ihn auch nicht aufziehen. Nur durch eine bei jeder Mahlzeit aufs Neue gelegte Sonde bekam man Nahrung in diesen kleinen Körper – der in der Entwicklung seiner anderen Geschwister massiv zurückfiel. Alle zwei Tage waren wir beim Tierarzt. Nicht wissend, ob sie dieses Mal die Spritze setzen würde. Aber das geschah nicht.

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Kleiner Halbjahresrückblick 2022

Natürlich gibt es Menschen und Sendungen, die immer pünktlich ihre Rückblicke posten und veröffentlichen, ich bin keiner davon und da es einem doch eh immer auf dem Sack geht, wenn alle gleichzeitig dasselbe machen, passt es doch vorzüglich, wenn ich ein bisschen Chaos auf die sonst so wohl geplante Contentplanung streue.

Statt alles aufzuzählen, was ich von Januar bis Juli 2022 so getrieben, gegessen und gemacht habe, hier schlicht und kompakt die wichtigsten neun Ereignisse:

Ich habe Anfang des Jahres einen neuen Job angefangen – beim ziemlich besten Arbeitgeber wo gibt und in der Stadt, in der ich erst dreimal gelebt habe und von der ich offenbar nicht wegkomme? Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt und wie schnell oder langsam ich eine (Zweit-)Zuhause dort finde.

Musste wegen des Jobs häufiger als sonst Auto fahren und habe den Begriff Fernpendlerpauschale auf ein ganz neues Level gehoben …

Habe Aufzugsselfies wieder für mich entdeckt. Zumindest eine ästhetisch diskussionswürdige Variante davon.

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