Monatsrückblick | September 2021

5 Dinge, die ich vergangenen Monat gemacht habe:

Gesehen

Es ist wahnsinnig schwer für mich, mich auf neue Serien und Filme einzulassen – vor allem, wenn sie „nur“ in mein Sichtfeld geraten, weil alle sie gerade gucken. Oder wie bei Squid Game offenbar die halbe Welt.

Ich habe immer zwei Dutzend neuer Filme und Serien in meiner Liste und manchmal verschwinden sie nach einem Jahr komplett ungesehen wieder daraus. Weil ich nicht überwinden kann, sie auszuprobieren. Bei Squid Game habe ich es probiert. Sorry, but not sorry: No chance. Abgesehen von der filmischen Umsetzung, die mich schlicht null anspricht, verstehe ich auch nicht ganz, wieso sich manche davon getriggert fühlen oder es als dystopische, realistische Möglichkeit für unsere Zukunft sehen. Ich finde es nicht erschreckender oder prophetischer als Matrix oder Terminator.

Aber ich muss ja auch nicht alles mögen. Das ist ja das schöne. Da guck ich dann einfach zum 23-sten Mal (dieses Jahr) Der Baader-Meinhof-Komplex oder The Office, suhle mich im wohlig Bekannten und spreche die Dialoge leise mit.

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Nostalgie und Zukunftsfreude

Würde man mich direkt fragen, würde ich mich eigentlich nicht als nostalgisch bezeichnen. Aber ich bin es wohl.

Was ich vor allem gerne mache: In Fotos stöbern und schauen, wo ich vor genau einem Jahr war, was ich vor genau fünf Jahren gemacht habe, wer vor genau dreizehn Jahren eine wichtige Person in meinem Leben war. Da sind so viele Sachen, Menschen, Ereignisse, die man zu schnell vergisst und bei denen es sich durchaus lohnt, sich ihrer zu erinnern.

Dieses Foto ist aus zweierlei Gründen was besonderes. Es ist fast auf den Tag genau vor zehn Jahren entstanden. In Berlin. Offensichtlich.

Diese vollgerotzte, zu häufig nach Pipi und ungewaschenen Haaren riechende Stadt hatte es mir damals angetan. Und auch wenn ich wieder dort weggezogen bin, verschlug es mich später beruflich noch zwei Mal dorthin. Das zweite Mal endete jetzt gerade.

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