Zeichnen für den inneren Frieden

Das Jahr 2018 war ein Jahr voller Turbulenzen, extremer Auf und Abs. Aber zumindest eine Sache zog sich die letzten zwölf Monate wie eine wohltuende Konstante durch das Jahr. Das iPad inkl. Pencil [WIWAWERBUNG!], das ich mir Ende 2017 gekauft habe, entpuppte sich als beste Investition seit Langem.

Nicht nur im wirtschaftlichen, beruflichen Sinne, sondern auch – und vor allem – im meditativen Sinne … Nichts entspannt und lässt einen mehr bei sich sein, als mit dem Tablet auf dem Sofa, im Bett, beim Fernsehen, kurz vorm Einschlafen, oder hoch konzentriert am Schreibtisch zu zeichnen.

Es gibt vieles, das ich 2019 sicherlich anders machen möchte. Dieses gehört ganz sicher nicht dazu.

Mein namenloses Monster

Ich mochte das Wort Depressionen früher nicht. Ist jetzt nicht unbedingt so, dass ich es heute mag, aber zumindest kann ich es annehmen. Dass ich es früher so ablehnte, lag auch daran, dass ich es nicht mit mir in Verbindung setzen konnte.

Depressionen – das kam doch aus dem Lateinischen, deprimere, niederdrücken. Ich stellte mir Menschen vor, die die ganze Zeit im Bett, dem Sofa oder sonstwie horizontal herumlagen. Eine Prise Phlegma, eine Prise Müdigkeit, eine Prise Traurigkeit – fertig ist die Depression. Es klang nach etwas Passivem, wie eine Lähmung des Geistes. Ich wusste es nicht besser.

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