So viele Fragen

In so einer Pandemie gibt es ja nicht viel zu tun. Also wenn man nicht gerade erkrankt ist und vollends damit beschäftigt, nicht zu sterben … Ansonsten ist so eine Pandemie ja eher öde. Du kannst nicht shoppen gehen. Du kannst nicht feiern gehen. Du kannst nicht in deinen Lieblings-Sushi-Laden mit deinen Freunden – also falls du welche hast. Und du kannst nicht mal zu deinem wöchentlichen Leseclub in der Pfarrbücherei in Oberursel!

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Weniger Stress … am Arsch

Kürzlich sagte eine Dame im Radio – Radio, das kennt vielleicht nicht mehr jeder, Radio, das ist sowas wie ein Podcast in Endlosschleife, nur dass man sich eben die Hosts und die Musik und die Themen nur bedingt aussuchen kann -, dass sie glaube, dass der Vorteil an diesem Weihnachten sei, dass wir ja alle vermutlich viel weniger Stress haben würden.

Da horchte ich natürlich auf. Denn wenn wir eines nach den vergangenen 11 Monaten gebrauchen können, dann ist das ganz sicherlich weniger Stress. Also ich zumindest.

Weil, führte die Dame weiter aus, wir ja dieses Jahr um diesen ganzen Oh Gott ich muss noch in die Stadt und Geschenke kaufen, warum zur Hölle ist es nur so voll hier, ich hasse alles, aber vor allem dich Baby-Jesus!!-Stress herumkämen.

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