Tagsüber Zirkus, abends Theater – Textauszug 01

Ich könnte groß und breit erklären, worum es im zweiten Buch geht, dass diese komische Frau, die rein zufällig den selben Vornamen wie ich hat, in einer Beziehung lebt, die quasi als atmende Vorlage für Mental-Load dienen könnte. Dass besagte Frau viel zu viel arbeitet und ständig macht und tut und dennoch – oder gerade deswegen? – permanent das Gefühl hat, nicht genug zu tun.

Dass sie entweder als Mutter, als Hausfrau, als Partnerin oder im Job versagt, dass sie ohnehin die ganze Zeit nur vortäuscht, Dinge zu können und dass das sicherlich bald auffliegt, dass irgendeine Seite immer zu kurz kommt. Und sie selbst als Mensch mit ganz eigenen Bedürfnissen ohnehin.

Was also tun? Wie kommt man raus aus diesem kack Kreislauf der Nicht-Vereinbarkeit? Um diesen Struggle geht’s im Buch.

Continue reading

Buch olè olè!

„Hey, hab dein Buch gerade vorgestellt, ich freu mich schon so darauf!“

Ich lese die Nachricht einmal, zweimal, dreimal und denke nur: „Hä, wieso bestellt die da was vor, das ist doch schon seit 1867 draußen, na gut, 2018, aber gefühlt eben 1867, was muss man denn da vorbestellen, nicht, dass ich mich nicht freue, aber wieso – ach du Scheiße!

Ja, ich bin sei jeher ein bisschen chaotisch und ein bisschen sehr vergesslich, aber dass ich den Erscheinungstermin des zweiten Buches vergessen habe, möge man mir trotzdem nachsehen. Nicht nur, weil besagter Erscheinungstermin mehrfach verschoben wurde. (Weil ich den besten Verlag ever habe und man abnorm viel Rücksicht darauf genommen hat, dass ich gesundheitlich einen ziemlichen Marathon aus Scheiße hinter mir habe.) Sondern auch, weil ich das Datum für irgendwann im Mai verortet hatte. Mein kalendarischer Orientierungssinn ist damit so ausgeprägt wie mein geografischer: nämlich kaum bis gar nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Am 21. April – in zwei fucking Wochen! (Hier bitte dieses Emoji vorstellen, das aussieht, als würde sein Kopf explodieren …) – erscheint mein zweites Buch.

Continue reading