Jahresfuckingrückblick 2020

Guten Tag, wir haben den 8. Mai und neben mir, bzw. direkt neben der Tastatur liegt mein persönlicher Jahresrückblick von 2020. Ja, Sie haben richtig gelesen. 2020. Zwei Din A4 Seiten, handschriftlich zusammengerotzt. Jetzt könnte man sagen, puh, ein 2020-Jahresrückblick im Mai 2021, was soll das denn noch, kann man das nicht einfach lassen? Sicher. Könnte man. Wenn ich nicht so verdammt stur und trotzig wäre. Schließlich hab ich es ja aufgeschrieben. Vor Monaten. Und nur noch keine Zeit gehabt, es abzutippen.

Und seien wir doch mal ehrlich. Seit letztem Jahr ergibt doch eh alles keinen Sinn mehr. Wir wir leben, wie wir arbeiten – alles ist auf den Kopf gestellt. Warum dann also nicht einen fucking Jahresrückblick im Mai des nächsten Jahres?

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Tagsüber Zirkus, abends Theater – Textauszug 01

Ich könnte groß und breit erklären, worum es im zweiten Buch geht, dass diese komische Frau, die rein zufällig den selben Vornamen wie ich hat, in einer Beziehung lebt, die quasi als atmende Vorlage für Mental-Load dienen könnte. Dass besagte Frau viel zu viel arbeitet und ständig macht und tut und dennoch – oder gerade deswegen? – permanent das Gefühl hat, nicht genug zu tun.

Dass sie entweder als Mutter, als Hausfrau, als Partnerin oder im Job versagt, dass sie ohnehin die ganze Zeit nur vortäuscht, Dinge zu können und dass das sicherlich bald auffliegt, dass irgendeine Seite immer zu kurz kommt. Und sie selbst als Mensch mit ganz eigenen Bedürfnissen ohnehin.

Was also tun? Wie kommt man raus aus diesem kack Kreislauf der Nicht-Vereinbarkeit? Um diesen Struggle geht’s im Buch.

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