It’s Britney, B*tch

Achtung. Dieser Post enthält keinerlei Inhalt zu aktuellen politischen oder gesellschaftsrelevanten Themen. Er behandelt ein komplett oberflächliches Thema, das unter die Rubrik „First World Topic“ fallen dürfte. Die Autorin ist sich dessen bewusst und es ist ihr pupsegal.

Wie sagte doch ein großer Philosoph einmal?

„Oops, I did it again!“

Sokrates

Seitdem ich vor sehr, sehr vielen Jahren mal einen wirklich schönen Pony hatte und es seitdem kein Friseur schaffte, den a) ordentlich nachzuschneiden bzw. b) geil neu zu schneiden, bin ich davon besessen, wieder einen zu haben.

Diese Besessenheit bricht sich alle vier bis fünf Jahre Bahn, meistens an einem Abend nach 20 Uhr, gerne am Wochenende, vorzugsweise, wenn kein Friseur in Griffnähe ist, sodass ich gezwungen(!) bin, es mir selber zu machen. Den Pony! Warten ist nicht mein Ding, Impulskontrollstörung schon eher.

Also hieß es nach vier Jahren im Juni an einem friedlich anmutenden Abend mal wieder Her mit der Schere! und zack, hatte ich wieder einen Pony. Und was soll ich sagen: Es war das allererste Mal, dass ich anschließend nicht weinen musste. Ich sag euch, wenn die Lernkurve weiterhin so stabil nach oben geht, brauche ich nur noch 16 bis 20 Jahre und dann bin ich Pony-Schneiden-Meisterin!

Keinen Bock

So. Mal tacheless. Thema Facebook. Wo ich seit geraumer Zeit mit hemmungsloser Abwesenheit glänze. Dort ist es nicht so ruhig, weil ich so viel zu tun habe (was der Fall ist) oder weil ich nichts zu sagen habe (was nicht der Fall ist) – sondern weil ich irgendwie den persönlichen Bezug zu Facebook verloren habe.

Ich hab keinen Bock auf einen Redaktionsplan für frechen Content, heute ’ne Quotecard, morgen ’nen Link und Freitag ’nen thematisch passenden Beitrag von einer Partnerseite teilen … Ich habe keine Lust, Sachen, die ich woanders gepostet habe, für Facebook aufzubereiten …

Ich persönlich nutze Facebook nur noch, um die drei, vier Leute/Seiten zu stalken, die nicht auf Instagram sind. Alles andere ist stummgeschaltet. Ich konsumiere nichts, lese nichts, klicke nichts.

Facebook ist zu einem digitalen Erinnerungsstück geworden, eins von der Sorte, die man im Urlaub an einem kleinen Büdchen kauft, ein Fläschchen mit Sand oder ein handgeknüpfter Untersetzer, und das dann die nächsten 21 Jahre zuhause von einer Ecke in die andere fliegt, die letzten Jahre dann in einer Kiste haust, bis man sich endlich dazu entschließt, es wegzuschmeißen.

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