Monatsrückblick | März 2018

5 Dinge, die ich vergangenen Monat gemacht habe:

Gefreut

Über die Geburt eines ganz bestimmten, kleinen Wesens …


Gehört

Nach der Doku „GAGA: FIVE FOOT TWO“ ihr letztes Album Joanne. Ich habe einen etwas speziellen Musikgeschmack bzw. stoße eher aus Zufall auf Künstler oder Alben, von denen die restliche Welt schon seit Ewigkeiten weiß.

Ich mochte Gagas frühere Nummern, das Laute daran, ja auch das zuweilen Aggressive … und umso mehr mag ich nun dieses doch sehr persönliche Album.

(Die Doku gibt’s übrigens auf Netflix und kann ich ebenfalls nur empfehlen.)

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Der schlechte Tag

„Jeder hat doch mal einen schlechten Tag,“ sagt sie und beugt sich ein bisschen nach vorne, in ihrem Gesicht zuckt keine Miene, sie meint es ernst. „Ich hab auch schon mal ’nen schlechten Tag!“ fügt sie hinzu und von ihrer Tonlage her könnte man auch meinen, sie erzählt ganz sachlich im Frühstücksfernsehen, welche Butter-Ersatzprodukte sie für Kuchenteig am besten findet.

Mein rechtes Augenlid zuckt unmerklich. Widerstrebend unterdrücke ich den Impuls, irgendwas zu sagen. Schlicht weil es keinen Sinn macht.

Ich glaube, es gibt im Großen und Ganzen zwei verschiedene Arten von Menschen. Nein, nicht diejenigen, die Avocados mögen und die, die sie nicht mögen. Also die natürlich auch. Aber ich rede von denen, die mal ’nen schlechten Tag haben und denen, die mal einen wirklich schlechten Tag haben.

Klar, streiten wir uns alle mit anderen. Mit unserem Partner. Unserem Boss. Unseren Freunden. Oder dem Kassierer im Supermarkt. Jeder ist mal genervt. Von seinen Eltern oder den eigenen Kindern oder wem auch immer. Ist gestresst. Fühlt sich schlapp, vielleicht sogar überfordert von sich und seinem Leben.

Aber wenn die anderen davon reden, dass sie einen schlechten Tag haben, dann geht das darüber noch ein bisschen hinaus.

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