Warten

Leudchen, was für ein geiles Jahr bisher. Die Wochen und Monaten fliegen nur so dahin, so geschmeidig ist 2021 einfach. Toll, einfach nur toll alles.

Falls Sie sich jetzt fragen, was ich gesoffen habe, ist die Antwort: Egal was, es ist ganz sicher nicht genug.

Wie wunderschön wäre das bitte, wenn der erste Blogeintrag 2021, nach Monaten des beharrlichen Schweigens, mit den oben geschriebenen Zeilen beginnen würde und ich es ernst meinen würde?!

Aber hier ist einfach gar nichts mehr geil und nix geschmeidig. Die Phase des Bananenbrotbackens, des Nähen, Häkeln und Klöppeln, die Zeit vor ziemlich genau einem Jahr, in der wir uns alle in Hobbys stürzten, die man sonst nur von Pinterest kannte, liegt in weiter Ferne und unter einem grauen Schleier. Als wäre das ein ganz anderer Mensch gewesen, der damals so euphorisch Sauerbrotteig angesetzt hat und völlig begeistert Makramees für die gesamte Verwandtschaft gebastelt hat.

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Weniger Stress … am Arsch

Kürzlich sagte eine Dame im Radio – Radio, das kennt vielleicht nicht mehr jeder, Radio, das ist sowas wie ein Podcast in Endlosschleife, nur dass man sich eben die Hosts und die Musik und die Themen nur bedingt aussuchen kann -, dass sie glaube, dass der Vorteil an diesem Weihnachten sei, dass wir ja alle vermutlich viel weniger Stress haben würden.

Da horchte ich natürlich auf. Denn wenn wir eines nach den vergangenen 11 Monaten gebrauchen können, dann ist das ganz sicherlich weniger Stress. Also ich zumindest.

Weil, führte die Dame weiter aus, wir ja dieses Jahr um diesen ganzen Oh Gott ich muss noch in die Stadt und Geschenke kaufen, warum zur Hölle ist es nur so voll hier, ich hasse alles, aber vor allem dich Baby-Jesus!!-Stress herumkämen.

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